Archiv der Kategorie: Aktuelles

3. Juli 2016 – 13:30 / 15:30 Uhr

Lina Bögli „Ja, ein Mann zu sein, das wäre Freiheit“

Vortrag und Führung von Katharina Habermacher

Das Kulturschloss Burgdorf in Bern besitzt in seiner Sammlung einige Objekte, die Lina Bögli dem Museum selbst geschenkt hatte: Japanische Puppen, eine Tabakpfeife sowie ein Tapa aus Samoa, einen handschriftlichen Brief sowie eine handschriftliche Karte von LinaBögli.

Am 3. Juli bietet sich die einmalige Gelegenheit, diese Objekte zu sehen und etwas über die Donatorin zu erfahren. Die Führung findet zweimal statt: um 13:30 Uhr sowie um 15:30 Uhr. Dauer: ca 1 Stunde.

Eintritt:  Museumseintritt

Schloss Burgdorf, 3400 Bern

 

28 maja 2016 – godz. 17.30-19.00

Dwór w Kwiatonowicach, Kwiatonowice 1, Zagórzany

20160528_192111AVANTI. Listy z podróży naokoło świata
premiera reedycji książki Liny Bögli z udziałem Judith Arlt – szwajcarskiej pisarki, tłumaczki i biografki autorki.

„Lina Bögli jest jakby moją siostrą sprzed wieku. Urodziła się prawie dokładnie 100 lat przede mną. Jest moją starszą siostrą-pisarką, siostrą-Szwajcarką, siostrą-kobietą. Wiele nas łączy, wiele różni. Naznaczyła fragment mojego życia – to jej śladem i z myślą o niej weszłam na hawajski wulkan Haleakala. Jakże inne zresztą było to wejście niż jej – wiktoriańskiej damy w kapeluszu, długiej sukni, gorsecie i trzewiczkach, starannie z pewnością wyczyszczonych! Zaskakująca, odważna, nieoczywista, pedantyczna, upozowana Lina zainspirowała mnie do gry wyobraźni, czego pokłosiem stała się powieść na motywach jej biografii, „Die Welt war schneller als die Worte” (Achter Verlag, 2014). No i gdyby nie Lina, nie odkryłabym Kwiatonowic. … Dzisiaj drewniane ściany kwiatonowickiego dworu, istniejącego, ocalałego, odnowionego, żyjącego, cieszą się zapewne, że po ponad stu latach Lina Bögli kolejny raz – wraz z reedycją swojej książki – wraca do Kwiatonowic. Dzięki temu wracam i ja, bo tak jak Lina, znalazłam tu przyjaciół i serdeczny dom.“ (ze wstępu J.A.)

18 maja 2016 – godz. 13.00

podziemia_1dr Judith Arlt (Meldorf):  Skrzydlaty tunel.

Adlertunnel to krótki, młody, mało komu znany tunel w Szwajcarii. Poświęcam mu osobisty esej literacki. Jest on bowiem jedynym tunelem, który mnie kiedyś zaskoczył swoim istnieniem. Tunele w moim dzieciństwie były rzeczą tak normalną jak mleko na śniadanie. Tylko w Adlertunnel doświadczyłam coś w rodzaju durrenmattowskiej metafizyki. Nadaję mu więc literackie skrzydła, których nie posiada na mapie kraju. Nazwa tunelu nawiązuje do nazwy wzniesienia, które przecina i nie ma nic wspólnego z ptakiem drapieżnym o tej samej nazwie: Adler czyli orzeł.

Referat inauguracyjny wygłoszony zostanie na otwarciu interdyscyplinarnej konferercji „Podziemia w kulturze współczesnej“, na wydziale Humanistycznym Uniwersytetu Kazimierza Wielkiego w Bydgoszczy.

Obrady odbywają się w budynku Instytutu Filologii Polskiej i Kulturoznawstwa UKW przy ul. Jagiellońskiej 11, sala 01 (niski parter)

9. Mai 2016 – 18:30 Uhr

denAubruchwagen_1Den Aufbruch wagen. Das Königin Paulinenstift und seine Lehrerin Lina Bögli.

Ausstellungseröffnung im Schulmuseum Friedrichshafen:

Begrüßung: Leni Eggert, Einrichtungsleiterin Königin Paulinenstift; Andreas Köster, Bürgermeister der Stadt Friedrichshafen; Sonja Nanko, Leiterin Schulmuseum

Einführung: Dr. Hartmut Semmler, Vorsitzender und Martin Kohler, Schriftführer des Freundeskreises Schulmuseum e.V.

Die Veranstaltung beginnt im Königin Paulinenstift. Anschließend wird die Ausstellung im Schulmuseum eröffnet. Der Abend klingt im Museumsgarten aus. Für das leibliche Wohl ist gesorgt!

Dauer der Ausstellung: 10. Mai 2016 – 23. April 2017

20. November 2015 – 19:30 Uhr

20151128_GroedeBundesweiter Vorlesetag – Spätlese in Meldorf:

20.11., 19:30 Uhr Traumausstatter, Süderstrasse 9. Der Eintritt ist frei, in der Pause werden Getränke angeboten.

Ich verabschiede mich vorübergehend von Meldorf und ziehe für ein Jahr als Halligschreiberin auf die Hallig Hooge. Ich werde nicht, wie angekündigt, aus meinem „Lieblingsbuch“ lesen, sondern den „Handflügler“ vortragen. Dies ist ein Text, der vor drei Jahren entstanden ist und prophetisch meine nun zum Greifen nahe Zukunft auf einer Hallig im nordfriesischen Wattenmeer vorwegnimmt.
Außer mir lesen: Martina Dase, Heike Ehlers, Kurt Knorr, Frauke Sattler, Wiebke Engel und Elko Laubeck.

 

09. Oktober 2015 – 20 Uhr

Edelkastanie2Judith Arlt: Der Maronenschneider.

Lesung im Rahmen der Veranstaltung: Siebenhundertneunundvierzig und ein Wort zum 750-jährigen Jubiläum der Stadt Meldorf

Wie kann man 750 Jahre Meldorf würdigen und feiern? Man bräuchte eigentlich 750 Jahre dafür. Wir verstehen „Siebenhundertneunundvierzig und ein Wort“ als den literarischen Beitrag zum Stadtjubiläum.

Die Meldorfer Bürgermeisterin Anke Cornelius-Heide hatte die wunderbare Idee, bekannte Schriftsteller und Schriftstellerinnen zu bitten, die 750 Jahre in siebenhundertfünfzig Worten darzustellen.

So wurden namhafte dithmarscher Autorinnen eingeladen, exklusiv für das Stadtjubiläum Geschichten aus siebenhundertneunundvierzig und einem Wort für oder über Meldorf zu schreiben.

Entstanden sind neben Geschichten auch Essays und ein Sonett.

Diese werden am 9.10.2015 ab 20°° Uhr in der Ditmarsia Meldorf von ihren Autorinnen vorgestellt.

Es lesen Andreas Heineke, Christian Sternberg, Heiner Egge, Judith Arlt, Kirsten Hansen, Manfred Schlüter und Werner Wichern. Sie werden ihre Zuhörerinnen wie im Märchen verzaubern.

Zu hören gibt es dann unter anderem eine Meldorfwoche, einen Besuch von Martin Luserke und einen Schreiber auf der Suche nach dem ersten von 750 Wörtern und was es mit einer Meldorfer Edelkastanie auf sich hat.

Diese Literaturnacht wird durch Musik von Meldorfer Gitarristen in zusätzliche Schwingungen versetzt.

Veranstalter des Abends sind: die Meldorfer Stadtbücherei, das Unternehmen Leselust, Meldorfer Literaturfreunde und der Peter Panter Buchladen.

16. Juli 2015 – 19 Uhr

SchuhleineKrischanAnton bleibt in Meldorf – „Unter diesen Schuhen musst Du einmal aus den Fölmlis lesen!“ – dieser Gedanke begleitet mich schon seit einiger Zeit. Er ist natürlich beeinflusst von Tells blutrünstigem Monolog in Schillers gleichnamigen Drama („Wilhelm Tell“): „durch diese hohle Gasse muss er kommen …“.  Schillers „Tell“ ist frei erfunden und hat gar nichts zu tun mit der Schweizer Geschichte – meine „Fölmlis“ aber gibt es leibhaftig, auch wenn ich sie zu Romanfiguren gemacht habe. Die „Fölmlis“ waren und sind Schuhmacher in Menznau, einem Dorf im Luzerner Hinterland, das verblüffende Ähnlichkeiten mit der Stadt Meldorf am Wattenmeer hat!

unterSchuhenüberSchuhe
unter Schuhen über Schuhe lesen
Wer mehr wissen will, ist herzlich eingeladen zur outdoor-Lesung an der Meldorfer Süderstrasse, unter den hängenden, fliegenden, immer sauberen und gut gelüfteten Schuhen vor dem SchuhHaus Carstensen – bei schlechtem Wetter wird die Lesung in den Schuhladen verlegt. Wein & Spiele sponsert den Wein, der Eintritt ist frei, Bücher und Meldorf Flip-Flops können aber gerne käuflich erworben werden!
Donnerstag, 16. Juli, 19 Uhr
Lesung von Judith Arlt: Die Fölmlis – eine Schuhmacherfamilie
Einführung mit einem kurzen Exkurs in die Geschichte des Meldorfer SchuhHauses von Claudia Carstensen-Decker 
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31. Mai 2015 – 14:30 Uhr

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Judith Arlt:
„Die Fölmlis.
Eine Schuhmacherfamilie“
Oberengstringen 2009. Verlag Claudia Wartmann Natürlich
349 Seiten mit s/w Illustrationen
ISBN: 978-3-9523218-3-6
Preis: Fr. 31,80, € 19,80

Nun kommt Anton endlich auch nach Meldorf – Judith Arlt liest aus ihrem Schuhmacherroman während der „Tage des Zukunftshauses Westküste“:

Auf der Empore des Landwirtschaftsmuseum, Jungfernstieg 4, Meldorf

Dauer: ca. eine halbe Stunde Lesung, anschließend offenes Gespräch mit der Autorin
Eintritt frei

Mit Büchertisch und einem Stand mit Lederprodukten aus der Ledermanufaktur der Stiftung Mensch

Der Roman „Die Fölmlis“ stellt einhundert Jahre und drei Generationen von Schuhmachern in Menznau, einem kleinen Dorf in der Innerschweiz vor.
Es werden daraus zwei Fragmente vorgetragen. Zum einen der Anfang dieser kleinen Erfolgsgeschichte, der erste Tag der Schuhmacherlehre eines armen Bauernjungen im Jahr 1900: „Brauchst keine Angst zu haben, dröhnte Bühlmann, mit den Zangen werden nur Schäfte aufgezwickt. Wir Schuhmacher brauchen neben normalen Beisszangen auch Zwick-, Falz- und Klemmzangen, wir müssen nachzwicken oder einzwicken, Vorfussteile, Oberleder oder Futterleder. Auch die Wörter würden ihm bald geläufig werden, versicherte er. Dann hängte er Anton eine neue blaue Schuhmacherschürze um den Hals“ (Die Fölmlis S. 64)

HandwerkZum anderen die Umwege, auf welchen die erste Schuhmacherin der Schweiz, Antons Enkelin Frieda zu ihrem Beruf kam: „Im Frühjahr 1979 flog Frieda nach Rio de Janeiro. Im Gepäck ein Baumwollsäckchen mit einem gesegneten Agathabrot. Gegen das Heimweh, sagte Mutterfrieda, umarmte ihre erste Tochter und liess sie ziehen. In der Schweiz hatte sie sieben Jahre lang vergeblich, wie sie behauptet, einen Weg gesucht, der sie zum Ziel führte. Stolpersteine, Schlaglöcher oder andere Unebenheiten hätte sie gern in Kauf genommen. Wenn sie bloss gesehen hätte, wo sie hinwollte. Also machte sie einen weiteren Umweg, den grössten und letzten ihres Lebens, wie sie dachte. Sie kaufte ein Open-return-Ticket und flog über den Atlantik.“ (Die Fölmlis S. 243) 31mai15_1

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Fotos: Ingrid Hemke